Ein Hauch von morgen: der EUREF-Campus!

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Mit dem autonom fahrendem Bus von der S-Bahn-Station zum Co-Creative-Space fahren, um mit den Kollegen der benachbarten Unternehmen zwei Stunden über neue Produkte zu brainstormen und danach gemeinsam eine Partie Beach-Volleyball zu bestreiten. Klingt nach der Arbeitswelt von morgen? Auf dem EUREF-Campus ist dies heute schon Realität. Als 100% privates Immobilienprojekt, gebaut um den Gasometer in Berlin Schöneberg, verkörpert der Campus drei Themen:

  • Modernes Arbeiten,
  • Zukunft der Mobilität,
  • Neue Ansätze der Energieversorgung.

Modernes Arbeiten

Die Vision des Campus ist der Aufbau einer innovativen Gemeinschaft aus Global Playern, Start-Ups und forschend-lehrenden Einrichtungen. Mit dieser Vision dürfen  Acceleratoren und Brutkästen für kreative Ideen nicht fehlen. So findet man beispielsweise die ‚Green Garage‘ auf dem Campus – einen Cleantech-Inkubator des Climate-KIC. Auch der E.ON :agile Accelerator hat auf dem Campus ein Standbein – die Gründer und Unternehmen haben die Möglichkeit im Laufe des Förderprozesses vor Ort ihre Ideen zu schärfen und sich von der Umgebung inspirieren zu lassen.

Das InfraLab Berlin bietet spannenden Ideen zu Smart Cities und Infrastruktur-Innovationen einen ‚Co-creative Space‘ direkt am Gasometer. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: mit diesem Projekt möchten sechs der Größten Infrastrukturdienstleister Berlins nachhaltige Ideen fördern und neue Konzepte entdecken.

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Vor dem InfraLab – Entspannte und sportliche Atmosphäre fördert die Kreativität (Copyright: EUREF Campus)

Zukunft der Mobilität

Als Deutschlands größte Elektroladetankstelle mit mehr als 35 Lademöglichkeiten setzt der EUREF-Campus ein Zeichen in Richtung nachhaltiger E-Mobilität. Nicht zuletzt deswegen lassen sich bekannte E-Mobility Start-Ups wie ubitricity am Standort nieder.

Auch der Trend des autonomen Fahrens darf vor Ort nicht fehlen: so befördert der Bus namens Emily Gäste autonom über den Campus. Emily fährt nach einem regulären Fahrplan mit 15 Sachen über das Gelände und bleibt bei Gefahr selbstverständlich stehen – alleine fahren darf Emily allerdings noch nicht und wird im Zweifelsfall durch einen Not-Knopf gestoppt.

Emily, der BVG-Elektrobus in Schöneberg, ist langsam unterwegs. Er schafft zwar Tempo 40, doch mehr als 15 Kilometer pro Stunde sind ihm nicht erlaubt. 
Aufnahme von Emily aus der Berliner Zeitung (Foto: Thomas Uhlemann)

Neue Ansätze der Energieversorgung

Neben der Mobilität sind andere Themen der Nachhaltigkeit wie z.B. die Energieversorgung nicht unbesetzt. Als Pilotapplikation werden die Elektro-Ladesäulen zusammen mit erneuerbaren Erzeugungsanlagen (Photovoltaik, Windkraft und Bio-Erdgas BHKW) zusammen mit elektrischen und thermischen Speichern in einem Micro-Smart-Grid betrieben. Auch hier setzt der Campus Maßstäbe in nationalen Ausmaßen.

Verteilt über den ganzen Campus oder konzentriert in Showrooms wie der ‚Energiewerkstatt‘, bietet der Standort Besuchern und Ansässigen Potential zum staunen.

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Die Energiewerkstatt – ein nachhaltiges Energieprojekt

 

Einschätzung der Energiewerkbank

Ein Besuch auf dem Campus – ob auf einer Veranstaltung, zur Miete oder privat ist jeden Augenblick wert. Auch wenn einige Teile noch in Bau sind, steckt einen der Standort mit einer innovativen Atmosphäre an, die in Deutschland aktuell Maßstäbe setzt. Viele der Pilotprojekte können selbstverständlich noch nicht kostendeckend funktionieren, allerdings vermitteln sie Teile einer nachhaltigen Welt von morgen.

Wir schauen gespannt auf die weitere Entwicklung des Standortes und hoffen auf visionäre Nachahmer!

Autor: Adam Wolf

Quellen:

Titelbild: Der EUREF Campus – Copyright EUREF AG

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/zukunft-des-nahverkehrs-fahrerloser-bus-wagt-sich-in-berlin-auf-oeffentliche-strassen-30001126

https://www.euref.de/de/

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