Start-Up Förderprogramme im Energieumfeld

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Es gibt in Deutschland zahlreiche „Accelerators“ und Inkubatoren zur Förderung von Ideen, Innovationen und StartUps aus dem Energiebereich. Wir wollen in diesem Artikel die Unterschiede darstellen sowie eine Übersicht über wichtige Programme geben.

„Accelerators“ (zu dt. Beschleuniger) sind im Wirtschaftsjargon zeitlich begrenzte Förderprogramme von Staaten und Unternehmen, die speziell dafür entwickelt wurden in Start-Ups zu investieren, welche meist noch nichts weiter als eine Geschäftsidee vorzuweisen haben. Doch wie genau kann man sich so einen „Start-Up-Beschleuniger“ vorstellen?

Über ein Bewerbungsverfahren bei einem solchen Förderprogramm können Start-Ups ihre Geschäfts- oder Produktidee vorstellen. Wenn diese Idee lukrativer als die der vielen anderen Mitbewerber erscheint, so wird das Start-Up in das Accelerator-Programm aufgenommen. Für einen festgelegten Zeitraum, meistens einige Monate lang, sichert der Förderer dem Start-Up dann nicht nur finanzielle Unterstützung zu, sondern bietet darüber hinaus auch individuelle Coachings, Businesspläne, Infrastrukturen und häufig noch viele weitere Unterstützungen an.

Im Gegenzug bekommt ein Förderer einen Anteil an dem Unternehmen und wird an der zukünftigen Gewinnausschüttung beteiligt. Innerhalb kürzester Zeit entsteht aus dieser Zusammenarbeit ein marktreifer Auftritt des Start-Ups. Das Programm endet mit den sogenannten Demo-Days, an denen die jungen Unternehmen ihre Geschäftsidee vor Investoren präsentieren.

versus

Inkubatoren weisen ähnliche Merkmale wie ein „Accelerator“ auf, dennoch muss man hier differenzieren. Unter Inkubatoren versteht man eine Art Brutkasten für Start-Ups. Es werden zwar auch hier möglichst optimale Umgebungsbedingungen für junge Unternehmen geschaffen, aber es kommt dabei nicht darauf an, ein möglichst schnelles Wachstum zu erzielen, sondern das geeignete Entwicklungstempo für das jeweilige Start-Up zu finden.

Finanzielle Unterstützung, Infrastruktur usw. werden von dem Investor ebenfalls zur Verfügung gestellt, allerdings kommen hier die weiteren Unternehmensideen nicht von externen Experten. Viel mehr wird darauf geachtet, die Kreativität der Unternehmensgründer selbst zu fördern (ein sogenanntes „in house“ – Programm) und so für innovative und individuelle Entwicklungsprozesse zu sorgen. Hauptsächlich stammen solche Inkubatorenprogramme von Privatinvestoren oder Universitäten, die keine Unternehmensanteile als Gegenleistung für ihre Unterstützung verlangen. Aus diesem Grund sind diese Förderungen besonders beliebt und es fällt dementsprechend schwer, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen und in einen solchen Start-Up-Inkubator aufgenommen zu werden.

Im Folgenden findet sich eine kleine Auswahl an Förderprogrammen in Steckbriefform, die Start-Ups mit Geschäftsideen aus dem Fachbereich „Energie“ unterstützen.

programme

Im nächsten Blog-Beitrag werden wir die Programme detaillierter vorstellen.

Autor: Benjamin Ungar

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